Parodontologie

Parodontitis (oft fälschlicherweise „Parodontose“ genannt) ist eine chronische Entzündung des Zahnbettes, bei der der Zahnhalteapparat abgebaut wird.


Wie kommt es zu einer Parodontitis?
Alle Menschen haben eine Vielzahl von Bakterien im Mund. Die überwiegende Mehrheit von ihnen ist harmlos, doch einige können bei mangelnder Mundhygiene und anderen begünstigenden Faktoren (Rauchen, Stress, Diabetes etc.) äußerst aggressiv werden. Sie befinden sich im Zahnbelag, im Zahnstein und in den Ablagerungen unterhalb des Zahnfleisches. Dort sondern sie Giftstoffe ab, die eine Entzündung des Zahnfleisches verursachen.


Erste Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) sind meistens Zahnfleischblutung und Mundgeruch.
Eine unbehandelte  Zahnfleischentzündung kann sich zu einer Parodontitis entwickeln: Zahnfleisch und Knochen gehen zurück, die Zähne verlieren den Halt im Kieferknochen, fangen an zu wackeln und können ausfallen.
Die Parodontitis verläuft in der Regel ohne Schmerzen, langsam und schleichend. Sie ist eine Gefahr für Zähne und Körper, denn die Bakterien aus den entzündeten Taschen können in die Blutbahn gelangen und Allgemeinerkrankungen begünstigen (Herz-, Kreislauf-, Gefäßerkrankungen).

 

Parodontitisbehandlung ist eine individuelle Therapie, die in mehreren Stufen - abhängig vom Schweregrad und anderen Faktoren - verläuft.
Bei Verdacht auf Vorliegen einer Parodontitis wird eine Vorbehandlung durchgeführt.
2-3 Wochen später wird festgelegt, ob und/oder welche Zähne eine Parodontitisbehandlung benötigen.
Nach der Bewilligung durch die Krankenkasse erfolgt die Hauptbehandlung in mehreren Etappen.
Der Einsatz moderner, ultraschallbetriebener Instrumente ermöglicht eine sehr gewebeschonende Behandlung.
In problematischeren Fällen können sogar durch sogenannte regenerative Verfahren verlorene Teile des Zahnhalteapparates zurückgewonnen werden. Regenerative Verfahren beinhalten spezielle mikrochirurgische Maßnahmen und den Einsatz zusätzlicher Mittel (z. B. wachstumsfördernder Medikamente wie Emdogain).
Nach Abschluss der Behandlung sind regelmäßige Nachuntersuchungen unverzichtbar, um den Behandlungserfolg langfristig zu erhalten.

 

Zahnfleischkorrekturen (Rezessionendeckung)

Unter Rezession versteht man ein Rückgang des Zahnfleisches und des darunter liegenden knöchernen Zahnfaches, die zu freiliegenden Zahnhälsen und Wurzeloberflächen führt.
Die Ursachen sind unterschiedlich, oft ist die falsche Putztechnik mitverantwortlich.


Eine chirurgische Rezessionendeckung ist indiziert bei:

 

  • überempfindlichen, freiliegenden Zahnhälsen

  • ästhetischer und/oder funktioneller Beeinträchtigung

  • Wurzelabdeckung als Kariesprophylaxe vor einer Kronenversorgung

Recall-Service

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